Ökologische Landwirtschaft ist eine ressourcenschonende und umweltverträgliche Form der Landwirtschaft. Sie orientiert sich an dem Prinzip der Nachhaltigkeit wobei der Hauptgedanke der Einklang mit der Natur ist. Das Ziel dieser Form der Landwirtschaft ist, das Ökosystem und die Artenvielfalt zu erhalten, den Boden zu schonen, das Wasser sauber zu halten und den Klimawandel möglichst gering voranzubringen.
In der ökologischen Landwirtschaft werden Mischkulturen betrieben, die widerstandsfähiger gegen extreme Wettereignisse sind. Zudem sind die Böden meistens gesund, wodurch sie eine große Menge von Wasser speichern kann und so vor Trockenheit und Erosion geschützt ist.
Landwirte und Landwirtinnen, die ökologische Landwirtschaft betreiben, verzichten auf synthetische (künstliche) Pestizide, Herbizide und chemische Düngemittel. Dadurch wird die chemische Belastung von Böden, Gewässern und der gesamten Umwelt reduziert. Zudem werden durch die ökologische Landwirtschaft wichtige Ökosysteme geschützt und es entstehen weniger klimaschädliche Gase.
In der ökologischen Landwirtschaft gehört die Regionalität auch zu einer der Hauptziele. Hier werden kürzere Transportwege genommen, um möglichst wenig CO₂ zu produzieren, wodurch das Klima geschützt wird. Dabei werden auch lokale Landwirte unterstützt.
Bioprodukte wie Früchte oder Nüsse enthalten weniger Rückstände von Pestiziden und anderen schädlichen Substanzen. Demzufolge wird die Belastung des menschlichen Körpers reduziert und bringt somit langfristige gesundheitliche Vorteile.
In der ökologischen Landwirtschaft werden Mischkulturen angebaut und möglichst keine Beschleunigungsmittel wie synthetischer (künstlicher) Dünger verwendet. Sie wachsen und reifen also auf natürliche Weise. Somit sind die Anbau- und Erntezeiten deutlich langsamer.
Da bei der ökologischen Landwirtschaft zum Beispiel keine beheizten Gewächshäuser verwendet werden, ist diese Form der Landwirtschaft mehr an das Klima und die Saison gebunden. Dadurch werden die möglichen Anbauzeiten eingeschränkt.
Die Produktion in der ökologischen Landwirtschaft ist wegen der langen Anbauzeiten ziemlich aufwendig. Zusätzlich werden viel manuelle Arbeit, sowie Anbau- und Verarbeitungsverfahren benötigt, um den CO₂-Ausstoß möglichst gering zu halten. Dementsprechend sind die Bioprodukte teurer, wodurch sich einige Verbraucher sie nicht leisten können.