Konventionelle Landwirtschaft ist eine Bezeichnung für die allgemein üblichen und verbreiteten Verfahren des Ackerbaus und der Viehhaltung, die nicht an bestimme Wirtschaftsweisen wie integrierter Landbau oder biologische Landwirtschaft gebunden sind. „Konventionell“ bedeutet in diesem Kontext althergebracht oder „zu Gewohnheit und zum Standard geworden“. Also die „gewöhnliche“ Landwirtschaft.
Durch die effiziente Massenproduktion kann die konventionelle Landwirtschaft die Bevölkerung mit ausreichenden Nahrungsmitteln versorgen. Dies ist entscheidend für ein Bevölkerungswachstum.
Landwirte oder Landwirtinnen können mit den hohen Ernten viel profitieren, da ihre Produkte meist ständig in Märkten verfügbar sind. Dazu sind sie auch billiger wegen der effizienten Herstellungsproduktion, wodurch mehr Nachfrage entsteht.
Staaten, die ihre Landwirtschaft konventionell betreiben, haben typischerweise eine hohe Wahrscheinlichkeit, sich wirtschaftlich zu entwickeln. Das liegt auch daran, dass in der Region mehr Arbeitsplätze angeboten werden.
In der konventionellen Landwirtschaft werden Arbeitsläufe meistens automatisiert durch Maschinen wie Traktoren oder Erntemaschinen. Durch den Einsatz dieser Technologien können Landwirte die Erntezeit verkürzen, Arbeitskosten reduzieren und schließlich die Erträge steigern.
Wegen der engen Anordnung der Felder haben Pflanzen und Tiere nicht genügend Platz. Somit können sie sich schwer ansiedeln.
Wenn der Boden mit Pflügen bearbeitet wird und dazu viele Erntemaschinen benutzt werden, dann wird die oberste Humusschicht abgebaut. Das führt zum Verlust der Bodenfruchtbarkeit und zur mangelhaften Bildung nachhaltiger, lebendiger Struktur, wo CO₂ gespeichert wird.
Pestizide töten nicht nur Schädlinge, sondern auch (gute) Insekten und Bodenorganismen. Dadruch wird die Artenvielfalt der Tiere verringert und die Fruchtbarkeit des Bodens wird mit der Zeit immer geringer.